Veranstaltungen

Fr 25.08.2017
19.00 Uhr
Musik   thirsty & miserable: Derbe Lebowski (HC-Punk/Powerviolence, Rec-Release-Show) + Pleite (Punk, Tape-Release-Show) + Tooth Decay (Noise/Drone/Ambient)

doors 19:00 - show 20:00 danach DJ Schapur (Punk/New Wave...)
Derbe Lebowski
Schon seit einigen Jahren in diversen AZs und Punkerschuppen unterwegs, gab es in der Vergangenheit recht wenig Konzerte der Band in Berlin. Umso schöner ist es, dass Derbe Lebowski an diesem Abend ihr Release-Konzert zur zweiten Platte bei uns im Schokoladen spielen. Wurde früher auch gerne noch von der Fonda-Jugend gesprochen, hat sich Lebowski schon lang emanzipiert und ist ein eigenes Ungetüm in der HC-Punk und Powerviolence-Szene geworden. Schnaufend stumpf und krachend geht es hier zu Werke, wobei textlich sämtlichen Dreck vor die Füße gekotzt wird.

Pleite
Die zugebenermaßen auch nicht mehr ganz junge aber trotzdem vergleichsweise neue Band Pleite spielt erst ihr drittes Berlinkonzert und auch hier gibt es was zu feiern. Vermutlich das Tape-Release des Jahres oder zumindest des Monats August will begossen werden. Es gibt wütenden Punk, der rotzig eine Beobachtungsposition einnimmt, um so gesellschaftliche Entwicklungen offenzulegen. Früher wie heute geht es gegen die Gesamtscheiße!

Tooth Decay
Neben Powerviolence und Punk rundet Tooth decay den Abend mit etwas Drone ab. Auch hier zelebriert kein Unbekannter eine fette Soundwand. Es gab in der Vergangenheit neben zahlreichen eigenen Veröffentlichungen auch Splits mit Ast, Sferics oder Haarp Hysteria. Synthbeats und Ambientmomente werden diesem Abend die Krone aufsetzen.

https://derbelebowski.bandcamp.com/
https://pleite.bandcamp.com/releases
https://toothdecay.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/events/197138504150990

Sa 26.08.2017
19.00 Uhr
Musik   thirsty & miserable: OCTO (Bass-Noise-Rock, Köln) + HEIM (Indie-/Noise-Rock, Hamburg/Nürnberg/Bamberg)

doors 19:00 - show 20:00 - danach DJ Bettibobikepunk (Punk/RnR/RnB)
"In einer Zeit, in der Rockmusik zu den konservativsten gesellschaftlichen Konstanten gehört, demontieren Octo genüsslich sattgefressene Rockerklischees und hohle Stylerphrasen. Zwischen verzerrten Basssaiten und vibrierenden Trommelfellen werden übersättigte Fettschichten zu spröden Rippchen entschlackt und, wenn nötig, zu Feinstaub pulverisiert. Was nach dieser Katharsis noch übrig bleibt, bildet den Nährboden für diese spannende Projekt: ein knochentrockener, von Ballast befreiter Bass-Noise-Rock, der sich von allem fernhält, was auch nur annähernd nach Rock’n’Roll-Gemeinplatz riecht. Songtitel wie „Aar... Aar... Cincinnaticat“, „Trio Paradisoprivan“ oder „Kanarienvogelnerven“ lassen endgültig keine Zweifel mehr daran, dass hier keine Kompromisse eingegangen werden. Erst recht werden niemandes Erwartungen erfüllt. Schließlich waren Octo vermutlich nie wichtiger als heute. Wo sonst lässt sich die Schlechtigkeit der Welt besser aussperren, als in einer Band, der es scheinbar komplett egal ist, was die Anderen sonst so treiben!?" *Krachladen Records
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""Palm Beach" klingt nach Utopie im Angesicht eines Albums mit harschem Bass, kratziger Kaputt-Gitarre und einem lamentierenden, sich zwischen leisem Genuschel, autoaggressivem Schreimodus und dann doch den Nihilismus mit einer Melodie im Refrain beschwörenden Sänger. Heim sind Skeptiker, mit verschränkten Armen am Rande stehende Typen, denen das Gemachte und Vorgefertigte einer hedonistisch verblödenden Spaßgesellschaft auf die Nerven geht. Ihr musikalischer Look ist brachial, intensiv und liebt Brüche und Feedbacks und Noiserock mit atonalen Gitarren und wuchtig trümmernden Bässen, schweren, beckenschändenden Drums. Es knarzt und drückt wie auf einer Touch & Go-Scheibe aus den 90ern, die Gitarre hat ihre Sonic Youth-Lektionen gelernt, der Bass sein Shellac-Studium absolviert. Wenn die drei aus der bayerischen Provinz einen Gang zurückschalten, kommt eine sonische Sensibilität zutage wie z.B. bei dem auch mit leiseren Mitteln hantierenden "Nächstes Mal" mit melancholisch-melodischen Gitarrenrockmomenten in der Nähe von Dinosaur Jr. Deprimierte Texte voller Ehrlichkeit, die mit sich selbst hadern und dem Stillstand des Seins : "Ich glaube alles, was ich sage. Ich bleib´ genau der, der ich bin." oder "Es bleibt alles, wie es immer schon war" offenbaren Selbstbewusstein, das sich aus der Akzeptanz kaputter Zustände speist. Keine Kompromisse hier." *Tapete



https://krachladenrecords.bandcamp.com/album/kitsch
http://www.tapeterecords.de/artists/heim
https://www.facebook.com/events/118215538785157

Mo 18.09.2017
19.00 Uhr
Musik   thirsty & miserable: MUMS (NoiseRock, Widnes/UK) + IRK (Math-/NoiseRock, Leeds/UK)

mumsdoors 19:00 - show 20:00 - danach Schokokuss (Queer-Punk-Party)
irkMums (formerly Mothers, formerly Aeroplane Flies High) are a noise-rock trio from Widnes, UK. The band recently released their stunning and uncompromising debut LP ‘Land Of Giants’ on the iconic Superstar Destroyer Records, which brings to mind the sonic stable of Part Chimp, the awkward structures of The Breeders and the heaviosity of Melvins. Having just finished a tour with cult psych-rockers TRAAMS, Mums have also performed at Raw Power Festival (Loop, Faust) and Wrong Festival (Bo Ningen, Blacklisters).

Irk (for fans of The Jesus Lizard / Daughters / Meshuggah) are a bass, drums and vocal noise rock trio from Leeds, UK, who have played with the likes of Pissed Jeans, Liturgy and Dope Body. Since releasing their debut ‘Bread and Honey’ EP in 2014, Irk have played over 80 shows across the UK and Europe and released a split EP with the London-based band Wren (Holy Roar Records). Irk are currently working on a debut full-length to be released in 2018, and have been confirmed to play this year’s ArcTanGent Festival alongside the likes of Converge, Explosions In The Sky, Boris and many more.



http://superstardestroyer.co.uk/album/land-of-giants
https://irkband.bandcamp.com/

Fr 29.09.2017
19.00 Uhr
Musik   thirsty & miserable: ampl:tude (Rec-Release-Show) + Petula + Kid Ikarus

doors 19:00 - show 20:00

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das ist der text
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